Schiffe versenken mit Moby Dick | Owen Chase: Tage des Grauens und der Verzweiflung *

Wehrhafte Wale

 * Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Themenschwerpunkt meines Artikels und der Inhalt meiner Rezension bleiben davon unberührt. 

Ein riesiger Wal rammt ein Schiff, das daraufhin untergeht. Kommt euch die Story vage bekannt vor? Das Ereignis, das zentral für Herman Melvilles Klassiker „Moby Dick“ ist, beruht auf einem wahren Bericht. Wer meinen Artikel zur Zeitreise ins 18. Jahrhundert kennt, der weiß, dass ich die Geschichte nicht nur gerne als Fiktion, sondern auch durch die Worte der Zeitgenossen erlebe. Heute wird der Spieß also wieder umgedreht und wir schauen uns an, wie es der Besatzung der Essex erging, wie der Steuermann Owen Chase das Geschehen schilderte und was Herman Melville in „Moby Dick“ daraus machte (auch, wenn das streng genommen gar kein historischer Roman ist).

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Eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert

Was die Bewohner der Vergangenheit uns selbst verraten

Manchmal ärgert es mich richtiggehend, dass noch niemand eine Zeitmaschine erfunden hat. Vielleicht liegt der Reiz der Geschichte ja auch darin, dass wir manche Dinge niemals abschließend wissen werden, aber ich würde trotzdem liebend gerne einmal durch die Vergangenheit wandeln und erleben, wie es damals wirklich aussah, Menschen sehen, über die ich schon so viel gehört habe, einfach selbst dabei sein. Dass das nicht geht, ist vielleicht der Grund, weshalb ich mich so gerne in historischen Filmen, Computerspielen und natürlich vor allem Romanen verliere. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, vergangenen Zeiten nachzuspüren. Wir können die echten Zeugnisse der Menschen lesen, die damals gelebt, gefühlt, gelacht und gelitten haben. Deshalb stelle ich euch heute drei Quelleneditionen vor, die uns auf ganz eigene Weise eine kleine Zeitreise ins 18. Jahrhundert ermöglichen. Perücke auf, Puder ins Gesicht und los geht’s!

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