Selbstortrait von Hans Holbein

Die Macht der Bilder | Helle Stangerup: Der Brautmaler

Hans Holbeins Karriere am englischen Königshof

England 1537. Ein Thronfolger wird geboren. Eine Königin stirbt. Ein Maler verhindert ein Verbrechen. Der Roman „Der Brautmaler“ von Helle Stangerup deckt eine chaotische Zeit der Herrschaft Heinrichs VIII. von England ab. Die Lebensgeschichte dieses Königs ist absolut seifenoper-würdig. Für die Scheidung von seiner ersten Frau hat er sich von der römischen Kirche losgesagt, nur um seine zweite wenig später köpfen zu lassen. Die dritte Gattin, Jane Seymour, brachte ihm endlich den ersehnten männlichen Erben zur Welt und trat nur 12 Tage später von der Weltbühne ab, weil sie am Kindbettfieber starb. Das ist das Szenario, in dem wir Hans Holbein das erste Mal begegnen.

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Osiris-Kopf der Hatschepsut

Eine Frau wird König und Gott | Pauline Gedge: Die Herrin vom Nil

Wie Hatschepsut sich den Pharaonenthron sicherte

Hatschepsut ist wohl weniger bekannt als ihre ägyptischen Geschlechtsgenossinnen Nofretete und Kleopatra, um die sich zahlreiche Mythen, Legenden und Fantasien ranken. Dabei ist ihr Lebenswerk mindestens genauso bemerkenswert, wenn nicht gar beeindruckender. Es war zwar nicht ungewöhnlich, dass Frauen zeitweise die Herrschaft über das Land am Nil ausübten, doch kaum eine schaffte es, Pharao aus eigenem Recht zu werden. Um diese machtvolle Position zu erlangen (und zu halten) griff Hatschepsut zu raffinierten Mitteln. Offiziell verwandelte sie sich beispielsweise ganz einfach in einen Mann und machte sich zum Sprössling eines Gottes.

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