Einsames Sterben | Tanja Kinkel: Im Schatten der Königin

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Der Todesfall Amy Robsart

England, 1560. Mit niemandem flirtet Königin Elizabeth I. so ausgelassen wie mit Robert Dudley. Alle befürchten, sie würde ihn heiraten – wäre da nicht seine Ehefrau. Und dann wird Amy Robsart mit gebrochenem Genick am Fuß einer Treppe aufgefunden. Das weckt Verdacht, und Roberts Vertrauter, Thomas Blount, soll die Sache aufklären. Tanja Kinkel hat den mysteriösen Kriminalfall aus der Tudor-Zeit in einen spannenden Roman verpackt. War es ein Unfall, Mord oder Suizid? Oder könnte etwas ganz anderes dahinterstecken?

1. Elizabeth I. – die ‚jungfräuliche Königin‘?

Über die Frau, die zwischen 1558 und 1603 über England regierte, kann man unzählige Abhandlungen schreiben. Nicht umsonst ist ihre Herrschaftsperiode als Elisabethanisches Zeitalter in die Geschichte eingegangen. Und im Leben von Robert Dudley spielte sie eine ziemlich zentrale Rolle.

1.1. Ein Kind ihrer Eltern

Elizabeth Tudor wurde 1533 als Tochter des berühmt-berüchtigten Königs Henry VIII. geboren. Er ist vor allem für sein seifenopernhaftes Liebesleben bekannt – er hatte sechs Ehefrauen, von denen zwei auf dem Schafott des Henkers endeten. Eine davon war Anne Boleyn. Henry, ursprünglich verheiratet mit der spanischen Catherine of Aragon, war getrieben vom Wunsch nach einem Sohn und Erben. Den konnte ihm seine alternde Ehefrau nicht geben, und er verliebte sich in die schöne, intelligente Anne. The rest is history – da der Papst die Scheidung von Catherine und eine Heirat mit Anne nicht erlauben wollte, sagte sich Henry kurzerhand von ihm los und erklärte sich selbst zum Oberhaupt der Kirche von England.1

Portrait von Anne Boleyn, National Portrait Gallery.

Dieses Portrait von Anne Boleyn ist während der Regentschaft von Elizabeth entstanden und geht vermutlich auf ein heute verschollenes Original zurück.

(Bildquelle2)

Anne Boleyn hatte allerdings zu hoch gepokert, denn anstatt des Sohnes, den sie Henry fast zehn Jahre lang versprochen hatte, gebar auch sie lediglich eine Tochter, Elizabeth. Weil sie zudem noch deutlich freimütiger und temperamentvoller war, als es sich für eine Königin gehörte, wurde sie nur drei Jahre nach der Hochzeit unter fadenscheinigen Anklagepunkten zum Tode verurteilt und hingerichtet.3

1.2. Im Schatten der Geschwister

Elizabeth war fortan der Spielball der väterlichen Launen. Quasi über Nacht wurde die Prinzessin zum Bastard erklärt und fristete dasselbe Dasein wie Mary, die Tochter aus Henrys Ehe mit Catherine. Die Geburt von Edward, dem ersehnten Sohn (die dritte Gattin Henrys brachte zwar den Erben zur Welt, erlag aber zwei Wochen später dem Kindbettfieber), katapultierte beide Schwestern in ein Schattendasein. Denn es gab einen Thronfolger.

Elizabeth I. von England als Teenager

Elizabeth als Teenager.

(Bildquelle4)

Allerdings starb Edward VI. nach einer kurzen Regentschaft schon im Alter von 15 Jahren, und nach einigen Querelen wurde Henrys älteste Tochter Mary Königin. In Erinnerung an ihre katholische Mutter wollte sie England wieder der römischen Kirche zuführen, richtete fleißig Protestanten hin und heiratete ihren Neffen zweiten Grades, Philipp II. von Spanien. Nachdem sie den Beinamen Bloody Mary geerntet hatte, starb sie jedoch kinderlos, und ihr blieb nichts anderes übrig, als ihre verhasste Schwester Elizabeth5 zur Thronerbin zu machen.6

1.3. Gloriana

Es ist angesichts dieser Vorgeschichte vielleicht nicht weiter verwunderlich, dass Elizabeth sich irgendwann entschied, nie zu heiraten. Das Schicksal ihrer Mutter und der weiteren Ehefrauen ihres Vaters sowie der Hass, den sich ihre Schwester Mary durch die Heirat mit einem Spanier zugezogen hatte, mochten ein abschreckendes Beispiel gewesen sein, ebenso das Wissen, dass auch Königinnen oft im Kindbett starben. Und, noch wichtiger, als Frau wäre sie einem Ehemann de facto untergeordnet und ihm zum Gehorsam verpflichtet gewesen. Und sie hätte eine ausländische Macht auf den Thron gebracht. Elizabeth entschied also, mit England verheiratet zu sein, und baute einen Kult darum auf, zeitlebens jungfräulich zu bleiben – the virgin queen. Nach ihr ist übrigens auch die damalige Kolonie Virginia in den heutigen USA benannt.7

Das so genannte Armada-Portrait, das Elizabeth I. von England ca. 1588 zeigt.

Elizabeth in einer stark idealisierten Darstellung anlässlich des Sieges über die spanische Flotte, ca. 1588.

(Bildquelle8)

Zum Zeitpunkt der Romanhandlung, zwei Jahre nach ihrer Thronbesteigung, war diese Entscheidung längst noch nicht getroffen, und die ungefähr wichtigste Frage am königlichen Hof lautete: Wen wird die Königin heiraten? Und spätestens hier kommt Robert Dudley ins Spiel.

2. Robert und Amy

Robert Dudley und Elizabeth lernten sich wohl schon im Kindesalter kennen und erhielten eine gemeinsame Erziehung, nicht ungewöhnlich für Angehörige der Oberschicht. Die Dudleys selbst waren eine angesehene Familie, gerieten aber während der Herrschaft von Mary in Schwierigkeiten, da sie offen die Gegenseite unterstützten – einige Dudleys wurden hingerichtet, und auch Roberts Schicksal hing einige Zeit am seidenen Faden.9

Gleichzeitig hatte er die Möglichkeit, Elizabeth früh seine Freundschaft zu beweisen. Während Marys Regentschaft lebte die Prinzessin teilweise in prekären Verhältnissen, und angeblich verkaufte er sogar ein Stück Land, um sie finanziell zu unterstützen.10 Sie schien ihm jedenfalls so sehr zu vertrauen wie sonst niemandem, da er auch in der schlechten Zeit, vor ihrer Thronbesteigung, schon zu ihr gehalten hatte – was sich auszahlen sollte.

Eine ungewöhnliche Liebesheirat

Dabei scheint zunächst keineswegs eine Rivalität zwischen Roberts Ehefrau und der Königin bestanden zu haben. Im Jahr 1550 schlossen die Dudleys ihre Ehe, die höchstwahrscheinlich eine Liebesheirat war – unüblich für die damalige Zeit. Mit Amy wählte Robert eine Ehefrau unter seinem Stand, und die frühe Heirat (beide waren erst knapp 18 Jahre alt) deutet darauf hin, dass die beiden ihre Eltern selbst überzeugten, der Verbindung zuzustimmen. Wir dürfen also davon ausgehen, dass die Ehe zunächst eine glückliche war.11 Da war allerdings Elizabeth auch noch nicht auf dem Thron.

Portraitminiatur einer jungen Frau, die Amy Robsart sein könnte

Diese Miniatur der Malerin Lavinia Teerlinc könnte Amy Robsart zeigen. Laut der Inschrift ist die Person 18 Jahre alt, und die Levkojen an der Brosche können als Symbol für die Ehe gedeutet werden. Vielleicht sehen wir hier also ein Portrait von Amy anlässlich ihrer Hochzeit.

(Bildquelle12)

Getrennte Lebenswelten

Nachdem Elizabeth im Alter von 25 Jahren endlich den Thron erlangt hatte, scharte sie ihre Getreuen um sich, um ihre Herrschaft zu festigen. Robert Dudley erhielt die Position des königlichen Stallmeisters. Damit hatte er nicht nur eine wichtige logistische Aufgabe (die Planung der königlichen Reisen gehörte beispielsweise dazu), es brachte ihn auch in die unmittelbare Nähe der Königin. Er durfte direkt hinter ihr reiten und ihr in und aus dem Sattel helfen.13

Zeichnung der Krönungsprozession von Elizabeth I.

Zeichnung der Krönungsprozession von Elizabeth. Robert Dudley (links) reitet direkt hinter der königlichen Sänfte.

(Bildquelle14)

Roberts Verpflichtungen führten natürlich dazu, dass er Amy immer weniger sah. Das Leben am Hof war nicht immer komfortabel, und so war es nicht ungewöhnlich, dass die Ehefrauen sich irgendwo auf dem Land aufhielten.15 Außerdem war Elizabeth besitzergreifend – konnte sie schon keine Beziehung führen, so sollten die Höflinge sie dennoch umschwärmen, sie wollte die schönste und beliebteste Frau sein. Und sie liebte durchaus das Vergnügen, die Musik und den Tanz. Und besonders gut tanzte sie mit ihrem Favoriten, Robert Dudley. Schon bald gingen die Gerüchte um, die beiden unterhielten eine Affäre.

3. Der Todestag

Egal, wie intim das Verhältnis zwischen Elizabeth I. und Robert Dudley nun gewesen sein mag, alle wussten, dass zwischen einer ehelichen Verbindung noch Amy Dudley stand. Das änderte sich am 8. September 1560, als Lord Robert die Nachricht erhielt, dass man seine Frau tot am Fuß einer Treppe aufgefunden hatte, 28 Jahre alt. Man kann sich vorstellen, wie die brodelnde Gerüchteküche endgültig überkochte. Deshalb schickte Robert seinen Sekretär und Cousin, Thomas Blount, um die Ermittlungen zu unterstützen.

3.1. Cumnor Place und seine Bewohner

Im Roman haben wir Thomas Blount schon ein wenig kennengelernt, als er ausgesendet wird, um die Wahrheit über Amys Tod herauszufinden – und er weiß, was für seinen Herrn auf dem Spiel steht. Ihm ist daran gelegen, alles aufzudecken, was die Bewohner von Cumnor Place zu sagen haben.

Cumnor Place, wo Amy starb, war das Heim von Anthony Forster, die Eheleute Dudley hatten einander schon ein Jahr lang nicht mehr gesehen. Entgegen der üblichen Praxis hatten die Dudleys kein eigenes Haus, sondern Amy tingelte zwischen den Gütern verschiedener Freunde hin und her. In Cumnor lebten neben den Forsters außerdem die verwitwete Edith Odingsells, Mrs. Owen, eine ältere Dame, sowie diverse Bedienstete, darunter Ms. Picto, Amys Dienerin (die im Roman Pirto heißt).16

Gemälde von Robert Dudley.

Robert Dudley, Earl of Leicester, ca. 1564.

(Bildquelle17)

Ein seltsamer Befehl

Gefunden wurde Amy am Nachmittag. Die gesamte Dienerschaft war bei einem Jahrmarkt im Nachbardorf gewesen. Alle sagten übereinstimmend aus, dass Amy am Vormittag einen recht aufgebrachten Eindruck gemacht hätte. Sämtliche Bediensteten seien zum Jahrmarkt geschickt worden, dabei war es sehr ungewöhnlich, dass eine Frau von Stand gänzlich allein blieb. Lediglich die alte Mrs. Owen war im Haus gewesen.18 Niemand konnte sagen, weshalb Amy auf dieser Anweisung bestand, und was danach geschehen war.

3.2. Ein Witwer und seine Richter

Aus dem Briefwechsel zwischen Robert Dudley und Thomas Blount geht hervor, wie aufgebracht der königliche Stallmeister war, als er vom Tod seiner Frau erfuhr. Schockiert, überrascht, aber auch im Wissen, dass sein guter Ruf auf dem Spiel stand. So eilte er wohl deshalb nicht selbst nach Cumnor, weil er den Vorwürfen vorbeugen wollte, er beeinflusse die Ermittlungen. Die Untersuchungskommission, die den Todesfall beurteilen sollte, bestand aus lokalen Grundbesitzern. Thomas Blount sollte gemäß der offiziellen Order im Auge behalten, dass das Verfahren gründlich und ohne Rücksicht auf den Rang verdächtiger Personen vonstatten ging. Auch Amys Bruder, John Appleyard, sollte sich sofort nach Cumnor begeben – mit Sicherheit eine weitere Maßnahme Dudleys, um den Eindruck zu erwecken, ihm sei an einer unabhängigen Aufklärung des Falles gelegen.19

4. Was ist passiert?

Vorab: Die Untersuchungskommission kam zu dem Schluss, dass Amy einen tragischen Unfall hatte, that Lady Amy by misfortune came to her death. Es gab schlicht keine Beweise für ein Verbrechen. Seit 1560 kursieren dennoch verschiedene Theorien über das Geschehen. Die Möglichkeiten, die in der heutigen Forschung diskutiert werden, möchte ich hier vorstellen. Das letzte Wort, soviel sei gesagt, ist noch nicht gesprochen.

Darstellung des Todes von Amy Robsart, 19. Jahrhundert.

Eine romantisierte Darstellung von Amys Tod aus dem 19. Jahrhundert.

(Bildquelle20)

4.1. Die Unfalltheorie

Wäre Amy Robsart nicht die Gattin des königlichen Favoriten gewesen, wahrscheinlich wäre ihre Tod tatsächlich als nicht weiter in Frage gestellter unglücklicher Sturz in die Geschichte eingegangen. Die verhängnisvolle Treppe ist längst zerstört, denn das damalige Wohngebäude von Cumnor Place existiert nicht mehr. Vermutlich aber handelte es sich um eine Steintreppe, die um die Ecke ging, vielleicht waren die alten Stufen rutschig, der Lichteinfall schlecht. Es ist nicht unmöglich, dass Amy dort gestolpert sein könnte, vielleicht über den Saum ihres Kleides. Auch, wenn es sich nur um ein paar Treppenstufen gehandelt hat: Man kann ungünstig fallen und sich dabei tödlich verletzen, das steht außer Frage.21 Wie wahrscheinlich ist diese fast schon banale Lösung? Wir kommen später noch einmal darauf zurück.

4.2. Selbstmord als Ausweg?

Eine ebenfalls oft aufgebrachte Möglichkeit ist Suizid. Amy hatte wohl bisweilen ein schwieriges Temperament, und mit Sicherheit war sie nicht glücklich darüber, dass Lord Robert sie mehr oder weniger auf dem Land ‚geparkt‘ hatte, um sich (in welcher Form auch immer) mit der Königin zu vergnügen. Auch die Gerüchte, Dudley strebe die Scheidung an, könnten ihr zu Ohren gekommen sein. In dieses Muster würde dann ihr seltsames Verhalten passen, alle Bediensteten aus dem Haus zu schicken. Thomas Blount gewann den Eindruck, sie sei in irgendeiner Form verwirrt gewesen, that she had a strange mind in her. Andererseits wirkte sie in anderen Momenten lebenslustig, bestellte einer erhaltenen Rechnung zufolge noch kurz vor ihrem Tod ein neues Kleid bei einem Schneider.22 War Amy des Selbstmordes fähig?

Darstellung eines höfischen Festes im späten 16. Jahrhundert.

Dieses Gemälde wird oft für eine Darstellung von Elizabeth I. beim Tanz mit Robert Dudley gehalten. Wahrscheinlich ist diese Zuschreibung falsch, so ähnlich werden die höfischen Feste in England aber durchaus ausgesehen haben.

(Bildquelle23)

Verzweiflung

Picto, ihre Zofe, sagte aus, sie glaube an ihren Unfall und nicht an einen gewaltsamen Tod, weder durch jemand anderen noch Amys eigene Hand. Sofort fragte Thomas Blount nach, ob sie womöglich düstere Gedanken gehabt haben könnte (a evell toye in her mynde). Dem widersprach die Dienerin vehement: Amy sei eine gute Christin gewesen, wenn Blount ihre Worte so verstehe, dann bereue sie, diese geäußert zu haben. Amy habe regelmäßig zu Gott gebetet, dass er sie aus ihrer Verzweiflung erlöse. Dazu muss man wissen, dass Suizid zu dieser Zeit eine schwere Sünde war. Gott allein stand es zu, Leben zu geben und zu nehmen. Selbstmörder durften nicht in geweihter Erde begraben werden, ihre Seelen galten als verloren. Wenn Amy Robsart eine fromme Frau war, so ist es unwahrscheinlich, dass sie Hand an sich selbst legte. Falls doch, könnte es aber auch sein, dass ihre Diener dies vertuschen wollten, um ihr Ansehen zu bewahren.24

Allerdings ist zu bezweifeln, dass Amy, sollte sie wirklich eine derartige Absicht gehabt haben, ausgerechnet eine enge Steintreppe ausgesucht hätte. Es ist, makaber formuliert, ziemlich schwierig, auf so einer Treppe willentlich den Tod zu finden. Vor allem deshalb wird die Suizid-Theorie mehrheitlich abgelehnt.

4.3. War es Mord?

Der Grund, weshalb sich seit hunderten von Jahren so viele Menschen für Amys Tod interessieren, ist natürlich das besondere Beziehungsgeflecht um ihre Ehe herum, das geradezu auf einen Mord hindeutet. Auch den Zeitgenossen war, dem Urteil der Jury zum Trotz, bereits klar, dass der Unfall auch nur eine Inszenierung sein könnte, um ein Verbrechen zu verschleiern. Der Hauptverdächtige steht schnell fest: Robert Dudley.

Elizabeth und Dudley, ein tödliches Paar?

Auch ihm selbst war sofort klar, was Amys Tod für seine Reputation bedeuten würde. Er hatte gerade erfahren, dass sie nach einem Treppensturz gestorben ist, da schreibt er bereits an Blount, wie perplex er ist und was für ein Licht die Sache auf ihn werfen wird: howe this evill shuld light upon me.25

In der Tat muss man sich fast fragen, ob der Todesfall überhaupt unerwartet kam. Die Tändelei der Königin mit Lord Robert war vielen ein Dorn im Auge, es gab eine regelrechte Anti-Dudley-Allianz, und die Gerüchte über eine Affäre gelangten bis an die europäischen Königshöfe. Bereits im Vorfeld der Ereignisse behauptete manch einer, Robert und die Königin versuchten, Amy langsam zu vergiften, wovor sie sich sehr fürchte. Die einen sagten, sie sei ohnehin krank, andere hielten sie für kerngesund. Auf eine Krankheit deutet hin, dass Robert gesagt haben soll, in einem Jahr wäre er in einer ganz anderen Situation – vielleicht Witwer?26 Dass Elizabeth und Robert dessen Frau loswerden wollten, galt indes bei seinen Gegnern als offenes Geheimnis. Ob Amy nun bereits krank gewesen war oder nicht, es erscheint plausibel, dass Robert, vielleicht mit Unterstützung der Königin, ein wenig nachgeholfen haben könnte. Theoretisch.

Ein unüberwindbarer Makel

Denn ironischerweise war es ausgerechnet Amys Tod, der es der Königin unmöglich machte, Robert zu heiraten. Persönlich glaube ich, dass sie es gern getan hätte. Aber nachdem er unter Mordverdacht stand? Der blieb auch nach dem Urteil auf Unfall an ihm haften. Dies durfte nicht auf Elizabeth zurückfallen, und sie war viel zu klug und pragmatisch, um sich selbst in Misskredit zu bringen. Bis zum Ende seines Lebens blieb Robert Dudley ihr wichtigster Vertrauter, aber die Heiratsmöglichkeit war vom Tisch.27

Gemälde von Elizabeth I.

Elizabeth als junge Frau, kurz nach ihrer Thronbesteigung.

(Bildquelle28)

Es scheint mir schwer vorstellbar, dass Robert (und die Königin) diese Hürde nicht bedacht haben sollen. Beide waren zwar impulsiv und temperamentvoll, aber auch taktisch klug und ganz und gar nicht dumm. Will man ihnen die Bereitschaft, Amy zu töten, unterstellen, würde ich eher die Gift-Variante in Betracht ziehen, als einen so offensichtlich dubiosen Mord. Dass Amy auf Befehl Lord Roberts oder Königin Elizabeths zu Tode kam, glaube ich deshalb nicht.

Ein Bärendienst?

Dass Robert nicht selbst in Cumnor erschien, ist damit zu erklären, dass er sich aus den Ermittlungen heraushalten wollte, und ihm nicht unbedingt zum Vorwurf zu machen. Die Behauptung, Amy sei hastig und im Verborgenen beerdigt worden, wie in manchen Berichten angeführt wird, ist schlicht unwahr – es ist belegt, dass er für ihr Begräbnis keine Kosten und Mühen gescheut hat und dieses in allen Ehren ausgerichtet wurde.29

Möglich wäre natürlich, dass jemand aus Lord Roberts Umfeld eigenmächtig (und entsprechend dumm) gehandelt hat. Vielleicht sahen ein paar Bedienstete eine höhere Stellung winken, würde ihr Herr die Königin heiraten. Vielleicht dachten sie, sie würden die Dinge beschleunigen und ihm etwas Gutes tun. Das ist nicht auszuschließen. Aber wir müssen auch noch eine andere Variante in Betracht ziehen.

William Cecil, der Strippenzieher im Hintergrund

Königin Elizabeth hatte natürlich nicht nur einen treuen Berater. Eine der wichtigsten politischen Figuren ihrer Regentschaft war Robert Cecil, Lord Burghley. Es ist nicht so, dass er mit Robert Dudley verfeindet war, aber er war definitiv ein entschiedener Gegner einer entsprechenden Heirat. Berichten zufolge bemühte er sich redlich, der Königin die Affäre auszureden und gleichzeitig den Schaden für ihren guten Ruf zu begrenzen. Er wollte einen passenden Ehemann für sie finden, und das ging nur, wenn kein Zweifel über ihre Ehrbarkeit bestand.30

Portrait von William Cecil.

William Cecil, Lord Burghley, eine wichtige politische Kraft hinter Königin Elizabeth.

(Bildquelle31)

Cecil hatte eine klare politische Agenda und war, wenn nötig, ein Pragmatiker. Man kann daher die Variante ins Spiel bringen, dass er Amy umbringen ließ, unter absichtlich zwielichtigen Umständen, um Robert Dudley ein für alle Mal zu diskreditieren und der Gefahr, die Königin könnte ihn früher oder später wirklich zum Mann nehmen, einen endgültigen Riegel vorzuschieben.

Es ist schwer einzuschätzen, ob Cecil so eine skrupellose Tat an einer unschuldigen Frau beauftragt haben kann. Ich halte es für denkbar, da er auch sonst keine List scheute, wenn es um das Wohl seiner Königin ging (in diesem Fall wäre ihr Wohl für ihn nicht ihr persönliches Liebesglück, sondern genau die Verhinderung einer für sie politisch ungünstigen Heirat). Der Verdacht zeigt jedenfalls, dass es deutlich mehr Personen gab, die ein Mordmotiv gehabt haben könnten, als Robert Dudley selbst.

5. Neue Indizien

Lange Zeit lagen nur die Abschriften des Briefwechsels zwischen Dudley und Blount vor, außerdem Berichte, deren Ursprung und Glaubwürdigkeit jeweils angezweifelt werden können. Erst im Jahr 2010 wurde, ganz zufällig, im britischen National Archive der Untersuchungsbericht zu Amys Tod entdeckt.

5.1. Der Untersuchungsbericht

Das Auftauchen des Coroner’s Report ist ein schönes Beispiel dafür, dass noch längst nicht alle historischen Quellen, die überlebt haben, auch gefunden wurden. Und er enthält ein spannendes Detail. Bisher war immer nur die Rede davon gewesen, dass Amy ein gebrochenes Genick hatte, als man sie fand. Man hielt einen Mord daher aus ähnlichen Gründen für unrealistisch wie einen Selbstmord: das Opfer hätte den Sturz von der Treppe allzu leicht überleben können.32 Der Untersuchungsbericht allerdings nennt noch zwei weitere Verletzungen am Kopf, die durchaus tief waren (ein Viertelzoll bzw. zwei Zoll). Diese könnte sie sich ebenfalls beim Sturz zugezogen haben, allerdings wird das englische Wort dyntes verwendet, welches wohl eigentlich im Kontext von Kampfwaffenverletzungen benutzt wird.33 Vor allem deshalb gelten die Mordtheorien seit der Auffindung des Berichts wieder als wahrscheinlicher, sodass Amy vielleicht doch zu Tode geschlagen und dann an der Treppe platziert worden sein kann. Ich bin leider keine Sprachwissenschaftlerin und kann deshalb nicht beurteilen, ob diese Vokabel tatsächlich so viel Aussagekraft hat und ob die Wunden nicht auch anders entstanden sein können. Darüber, dass ihre Haube noch ordentlich und unversehrt auf ihrem Kopf saß, steht übrigens nichts im Untersuchungsbericht. Diese Behauptung stammt aus einem späteren, grundsätzlich wenig glaubwürdigen Bericht (wenn das stimmt, würde es die Mordtheorie vielleicht stützen). Der Bericht bietet also neue Hinweise, die die Fragestellung weiter verkomplizieren, aber mitnichten eine eindeutige Antwort liefern.

5.2. Ein verstecktes Leiden

Bereits 1956 kam noch eine andere Theorie ins Spiel, die ich recht bemerkenswert finde. Grundlage sind die Gerüchte, dass Amy zum Zeitpunkt ihres Todes und davor schon nicht mehr gesund gewesen wäre. Besonders die spanischen Botschafter am englischen Hof wussten über Amys Zustand stets Dinge zu berichten (die man natürlich mit Vorsicht genießen sollte), insbesondere, dass die Königin nur auf Amys Tod warte, da Dudleys Gattin ein Leiden in der Brust habe.34

Ian Aird deutet dies als Hinweis darauf, dass Amy Brustkrebs hatte. Das würde ihm zufolge auch zu ihrer schwankenden Tagesform passen und man musste ihr die Krankheit nicht unbedingt ansehen – möglicherweise kommen daher auch die widersprüchlichen Berichte über ihre Gesundheit.

Was Aird ins Spiel bringt, ist ein weiterer Erklärungsansatz für ihren tödlichen Sturz. Krebs kann Ablagerungen in den Knochen verursachen und diese dadurch destabilisieren. Die Knochen werden dann porös und brechen sehr leicht. Das macht einen Unfall plausibler. Vielleicht hatte Amy einen schlechten Tag und war dadurch nicht aufmerksam. Und sollte sie die beschriebenen Ablagerungen in der Wirbelsäule gehabt haben, könnte ihr Genick tatsächlich schon bei einem kleinen Stolpern gebrochen sein und ihren sofortigen Tod verursacht haben.35

Aird schrieb diese These nieder, bevor der Coroner’s Report gefunden wurde. Er wusste folglich noch nichts von den dort beschriebenen Kopfwunden und ging davon aus, dass es keine äußeren Anzeichen von Gewalt gab. Da sich Amy diese Wunden theoretisch dennoch bei einem Sturz zugezogen haben kann, muss Airds Vorschlag wegen der neuen Erkenntnisse trotzdem nicht verworfen werden.

Grabplatte der Amy Robsart

Amys Grabplatte in der Kirche St. Mary the Virgin in Oxford.

(Bildquelle36)

5.3. Gibt es eine Antwort?

Was machen wir nun mit all diesen Hinweisen und teilweise widersprüchlichen Quellen? Eine Untersuchung von Amys sterblichen Überresten ist leider nicht möglich, da die Gräber im Boden der Marienkirche in Oxford aus jener Zeit nicht mehr intakt sind und ihre Leiche so nicht mehr identifiziert werden kann.37

Für alle hier aufgezeigten Varianten gibt es unterstützende und widersprechende Argumente. Eine definitive Antwort werden wir wohl nie bekommen. Ich persönlich halte einen Selbstmord für unwahrscheinlich, da er erstens aus Amys Sicht eine große Sünde gewesen wäre, und zweitens an einer sehr unverlässlichen Stelle, eben jener Treppe, geschehen wäre. Ich plädiere für die Unfalltheorie, gepaart mit der Möglichkeit einer Krankheit. Hier passen die Indizien für mich am besten zusammen. Amys instabiler Zustand, psychisch wie physisch, kann ihren unglücklichen Sturz und seine fatale Auswirkung begünstigt haben. Trotzdem kann auch ein Mord nicht ausgeschlossen werden. Vermutlich eher nicht durch Lord Robert selbst initiiert, vielleicht aber durch jemanden aus seinem Umfeld oder gar doch seine Feinde.

Was glaubt ihr?

6. Rezension

Cover des Romans "Im Schatten der Königin" von Tanja Kinkel

Tanja Kinkel: Im Schatten der Königin, Knaur.

In ihrem Roman versucht Tanja Kinkel, der eigenartigen Dreiecksbeziehung zwischen Königin Elizabeth, Robert Dudley und seiner Frau gerecht zu werden, was ihr hervorragend gelingt. Im Zentrum der Handlung steht natürlich Amys mysteriöser Tod, und wir verfolgen die Ermittlungen aus der Perspektive von Thomas Blount, der natürlich seine ganz eigene Sicht auf die Dinge hat. Ich hatte eigentlich einen Fokus auf das Beziehungsleben der Charaktere erwartet, und so war ich sehr positiv davon überrascht, dass „Im Schatten der Königin“ wie ein historischer Krimi daherkommt. Der Ermittler hat mich bisweilen an Matthew Shardlake aus der erfolgreichen Reihe von C. J. Sansom erinnert, und das ist als Kompliment gemeint. Die Figuren sind vielschichtig gezeichnet, und die meisten könnten irgendein Mordmotiv haben oder scheinen Dinge zu wissen, die sie nicht preisgeben wollen. Neben den historischen Personen erscheinen auch ein paar fiktive Figuren, die die Geschichte anreichern.

Wir erleben nach Amys Tod die brodelnde Gerüchteküche mit. Die Autorin webt dabei viele Details ein, die aus Zeitzeugenberichten und Dokumenten überliefert sind. Somit bildet sie die bekannten Elemente der Ermittlungen, aber auch die realen Personen (über die man historisch teilweise kaum mehr als den Namen weiß) gekonnt ab. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, für welche Variante sie sich letztlich entscheidet, auch wenn die Auflösung hier natürlich nicht verraten wird. Durch den lebendigen, mitreißenden Stil wird die Lektüre zu keinem Zeitpunkt langweilig, obwohl so viel Recherchewissen eingeflossen ist.

Besonders beeindruckt hat mich auch der ausführliche Anhang. Tanja Kinkel erklärt hier unter anderem, wie sie mit dem Quellenmaterial umgegangen ist und wo sie sich kreative Freiheiten genommen hat. Das geht so weit, dass sie erläutert, weshalb das oben im Artikel gezeigte Gemälde für das Cover des Romans modifiziert wurde – was zeigt, wie viel Mühe in das Buch investiert wurde. (Wer es nicht gesehen hat: Auf dem Original, das aus dem 19. Jahrhundert stammt, hat Amy offene Haare. Auf dem Buchcover ist sie frisiert und trägt noch ihre Haube und ihren Schmuck, gemäß der Möglichkeit, dass ihr Haar nach dem angeblichen Sturz nicht in Unordnung war.)

Wer sich nicht mit der Tudor-Geschichte auskennt, bekommt durch die Erinnerungen von Thomas Blount zu Beginn des Romans einen guten Überblick, sodass „Im Schatten der Königin“ sowohl für Vielleser als auch Neulinge historischer Romane geeignet ist. Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen, und ich empfehle sie uneingeschränkt weiter.

Tanja Kinkel, Im Schatten der Königin, Knaur, 432 Seiten.

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  1. Vgl. Baldwin Smith, Lacey: Henry VIII and the Protestant Triumph, in: The American Historical Review 71/4 (1966), S. 1237-1264.
  2. Mögliches Gemälde der Anne Boleyn, aus dem späten 16. Jahrhundert, von einem unbekannten Künstler, National Portrait Gallery London, NPG 668, gemeinfrei für nicht-kommerzielle Zwecke, https://www.npg.org.uk/collections/search/portrait.php?search=ap&npgno=668&eDate=&lDate=, Zugriff am 18.11.2018.
  3. Eine sehr empfehlenswerte Biographie über Henrys zweite Königin ist Ives, Eric: The Life and Death of Anne Boleyn, Malden 2004.
  4. Gemälde der jugendlichen Elizabeth, um 1550, früher William Scrots zugeschrieben, wartburg.edu, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=686176, Zugriff am 18.11.2018.
  5. Verhasst, weil sie die Tochter von Anne Boleyn war, die Marys Mutter quasi ins Verderben gestürzt und sie der Liebe Henrys VIII. beraubt hatte. Und weil Elizabeth eher protestantisch erzogen worden war und Marys Versuch der Rekatholisierung damit gescheitert war.
  6. Simons, Eric Norman: Art. „Mary I.“, in: Encyclopedia Britannica, online verfügbar unter: https://www.britannica.com/biography/Mary-I, Zugriff am 20.11.2018.
  7. Morill, John S. / Greenblatt, Stephen J.: Art. „Elizabeth I.“, in: Encyclopedia Britannica, online verfügbar unter: https://www.britannica.com/biography/Elizabeth-I, Zugriff am 20.11.2018.
  8. Das sogenannte Armada-Portrait, ca. 1588, George Gower zugesprochen, http://www.luminarium.org/renlit/elizarmada.jpg, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28313, Zugriff am 18.11.2018.
  9. Encyclopedia Britannica, Art. „Robert Dudley, earl of Leicester“, in: Encyclopedia Britannica, online verfügbar unter https://www.britannica.com/biography/Robert-Dudley-earl-of-Leicester-Baron-Denbigh, Zugriff am 20.11.2018.
  10. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 58-59.
  11. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 18-20.
  12. Lavinia Teerlinc, Miniatur einer unbekannten jungen Frau, um 1550, gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13368821, Zugriff am 15.11.2018.
  13. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 76-77.
  14. Zeichnung um 1559, http://www.elizabethan-portraits.com/Elizabeth41.jpg, gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8853349, Zugriff am 18.11.2018.
  15. Aird, Ian: The Death of Amy Robsart, in: The English Historical Review 71/278, Januar 1956, S. 69-79, hier S. 71.
  16. Aird, Ian: The Death of Amy Robsart, in: The English Historical Review 71/278, Januar 1956, S. 69-79, hier S. 70.
  17. Gemälde, Steven van der Meulen zugeschrieben, https://waddesdon.org.uk/the-collection/item/?id=3289, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1583840, Zugriff am 18.11.2018.
  18. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 204-207.
  19. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 208-212.
  20. Gemälde von William Frederick Yeames, 1877, http://www.tate.org.uk/servlet/ViewWork?cgroupid=999999961&workid=16506&searchid=31997&tabview=image, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1608104.
  21. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 219-222.
  22. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 226.
  23. Möglicherweise ein Gemälde von Marcus Gheeraerts, http://www.geocities.com/queenswoman/elizadoran.html, http://www.geocities.com/queenswoman/ed8.jpg, Alan Brissenden’s Shakespeare and the Dance (1981), Peter Holman’s article ‚The English Royal Violin Consort in the Sixteenth Century‘ in Proceedings of the Royal Musical Association, Vol. 109 (1982-1983), p. 53., gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1001527, Zugriff am 15.11.2018.
  24. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 223-225.
  25. Brief von Robert Dudley an Thomas Blount vom 09. September 1560, Magdalen College, Cambridge, Pepys MS 2503 (Letters of State II), fo.703r, zitiert nach: Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 379-380.
  26. Aird, Ian: The Death of Amy Robsart, in: The English Historical Review 71/278, Januar 1956, S. 69-79, hier S. 74-75.
  27. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 371-372.
  28. Steven van der Meulen, Gemälde von Elizabeth I., ungefähr 1563, Bildausschnitt von Sailko, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=68081226, Zugriff am 18.11.2018.
  29. [Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 216-218.
  30. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 237-242.
  31. William Cecil, unbekannter englischer Maler, PhilipMould.com, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7077677, Zugriff am 18.11.2018.
  32. Aird, Ian: The Death of Amy Robsart, in: The English Historical Review 71/278, Januar 1956, S. 69-79, hier S. 75.
  33. Skidmore, Chris: Death and the Virgin. Elizabeth, Dudley and the mysterious fate of Amy Robsart, London 2010, S. 233.
  34. Aird, Ian: The Death of Amy Robsart, in: The English Historical Review 71/278, Januar 1956, S. 69-79, hier S. 77.
  35. Aird, Ian: The Death of Amy Robsart, in: The English Historical Review 71/278, Januar 1956, S. 69-79, hier S. 75-77.
  36. Foto von Hypermarc, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32571388, Zugriff am 18.11.2018.
  37. Aird, Ian: The Death of Amy Robsart, in: The English Historical Review 71/278, Januar 1956, S. 69-79, hier S. 78.

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