Ausschnitt des Covers von "Die Wachsmalerin" von Sabine Weiss

Die Geschäftsidee von Madame Tussaud | Sabine Weiss: Die Wachsmalerin

Marie Grosholtz und die Revolution

Wachsfiguren waren im 18. Jahrhundert der letzte Schrei – und kein Name verkörpert diese Kunst besser als der von Madame Tussaud. In einer Zeit ohne Live-TV und Instagram bildete sie das Tagesgeschehen und die ersten Prominenten ab. Als modernes Unternehmen ist Madame Tussauds heute auf der ganzen Welt vertreten, doch auch Marie Grosholtz hat klein angefangen. Und makaber. Um ihr Geschäft vor und während der Französischen Revolution geht es im Roman „Die Wachsmalerin“ von Sabine Weiss. Aber stimmt es wirklich, dass Marie die blutigen Köpfe der frisch guillotinierten Revolutionsopfer in Wachs verewigen musste? Ich gehe den Legenden heute auf den Grund – denn in Sachen Marketing machte Madame Tussaud schon damals keiner etwas vor.

weiterlesen

Verlorener Prinz | Louis Bayard: Die Geheimnisse des schwarzen Turms

Das mysteriöse Schicksal von Louis XVII. von Frankreich

Wer sich schon einmal mit der Französischen Revolution befasst hat, kennt das tragische Ende des letzten Königspaares, Louis XVI. und Marie Antoinette. Sie verloren ihre Köpfe unter der Guillotine. Was aber wurde aus ihren Kindern? Besonders das umstrittene Schicksal ihres Sohnes Louis Charles bewegt noch heute die Gemüter. Kein Wunder, denn aus Stoffen wie diesem werden Verschwörungstheorien gewoben. Was kann man glauben, und was will man glauben? Louis Bayard beschäftigt sich genau damit in seinem Roman „Die Geheimnisse des schwarzen Turms“.

weiterlesen

Mann wird von Raben angefallen, Cover-Ausschnitt

Totenruhe? Weit gefehlt! | Andrew Miller: Friedhof der Unschuldigen

Vom Cimetière des Saints-Innocents in die Katakomben von Paris 

Hier ist er also, der erste Beitrag auf dem bis dato jungfräulichen Blog. Vielleicht ist ein Friedhof nicht gerade das optimale Thema für einen euphorischen Anfang – interessant ist es aber auf jeden Fall, ich hatte bei der Recherche eine Menge Spaß (und gewann die Erkenntnis, dass mein Französisch ziemlich eingerostet ist…). Außerdem spielt das Buch in Paris, und dahin lässt man sich doch immer gerne entführen. Viel Spaß beim Lesen!

weiterlesen