Ausschnitt

Universitätsgründungen | Johanna von Wild: Die Erleuchtung der Welt *

Mechthild von der Pfalz und Eberhard im Barte

* Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Themenschwerpunkt meines Artikels und der Inhalt meiner Rezension bleiben davon unberührt.

Dass Frauen in der Vergangenheit nichts zu melden hatten, ist nicht immer richtig. Eine Frau, die im ausgehenden Mittelalter großen Einfluss hatte und ein bedeutendes Vermächtnis hinterließ, war Mechthild von der Pfalz. Der Roman „Die Erleuchtung der Welt“ von Johanna von Wild handelt unter anderem von Mechthilds Lebensgeschichte, ihrem Sohn Eberhard und den beiden Universitätsgründungen, bei denen sie ihre Hände im Spiel hatte: Freiburg und Tübingen.

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Zwischen Hell und Dunkel | Dagmar Fohl: Palast der Schatten

Das frühe Kino

Heutzutage sind bewegte Bilder allgegenwärtig. Wir sehen sie uns auf unseren Computern oder Smartphone-Bildschirmen an, gönnen uns manchmal vielleicht einen Kinobesuch (womöglich in 3D), aber wir sind in jedem Fall daran gewöhnt. Als das Medium Film noch ganz neu war, war das vollkommen anders. Was wir heute beinahe langweilig finden, war für die Menschen des frühen 20. Jahrhunderts eine überwältigende Erfahrung. Dagmar Fohl verarbeitet in ihrem Roman „Palast der Schatten“ die Faszination, die das Kino der Stummfilmära auf die Zuschauer ausübte – und den Einbruch der schonungslosen Wirklichkeit in Gestalt des Ersten Weltkriegs.

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