Ausschnitt des Covers des Romans "Die Hexe von Freiburg" von Astrid Fritz.

Brennender Hass | Astrid Fritz: Die Hexe von Freiburg

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Die Hexenverfolgung in Freiburg

1546. Schon die Geburt von Catharina Stadellmenin steht unter keinem guten Stern, denn an jenem Tag wird in Freiburg im Breisgau die erste Hexe hingerichtet. Und auch ihr weiterer Lebensweg ist steinig, denn als einfache Frau muss sie ständig dafür kämpfen, für sich selbst einstehen zu dürfen. In ihrer Welt haben Männer das Sagen. Immer wieder muss sie sich zwischen ihrem Unabhängigkeitsdrang, einem Leben in Sicherheit und ihrer großen Liebe entscheiden. Und Frauen, die die Freiheit lieben, werden neuerdings gerne mit Hexerei in Verbindung gebracht… Catharina Stadellmenin hat es wirklich gegeben. Das ist ihre Geschichte.

(! Viele Details im Roman sind sehr nah an der historischen Überlieferung, daher eine leichte Spoilerwarnung. >>Direkt zur Rezension<<)

1. Der Kosmos „Hexenwahn“

Oft verbinden die Leute mit dem Begriff ‚Hexenverfolgung‘ das, was sich viele unter dem ‚finsteren Mittelalter‘ vorstellen. In einer Zeit, die arm an Wissen und reich an Entbehrungen war, wurden insbesondere Frauen, die sich mit Heilkunde auskannten, rigoros verfolgt und hingerichtet, so denkt man vielleicht. Tatsächlich sind zu diesem Thema viele Fehlannahmen im Umlauf, die aufgrund der aktuellen Forschung angepasst werden müssen. So richtete sich die Verfolgung keineswegs nur gegen Frauen, sondern konnte auch Männer treffen. Und am meisten überrascht es vielleicht, dass die bekannteste und schrecklichste Welle der Hexenverfolgung mitnichten ins Mittelalter fällt, sondern viel später, in der Frühneuzeit, stattgefunden hat. (Anmerkung: Ich verzichte darauf, bei jeder Nennung das Wort ‚Hexe‘ in Anführungszeichen zu setzen, möchte aber klarstellen, dass ich das Phänomen als ein von den Menschen definiertes Konstrukt sehe und nicht davon ausgehe, dass es Magie und Hexen gibt oder die beschuldigten Personen solche gewesen sind.)

Gemälde "Besuch bei der Hexe" von Brewntall, 1882.

Besuch bei der Hexe: Dieses Gemälde von 1882 zeigt die gängige Vorstellung sehr gut. Die Hexe ist eine alte, verschlagene Vettel, die irgendwo außerhalb der Gesellschaft lebt und ihren Machenschaften nachgeht.

(Bildquelle1)

1.1. Der Hexenhammer und die Verfolgungswellen der Frühneuzeit

Im Mittelalter war Magie ein schwer zu greifendes Phänomen, das Elemente des Volksglaubens und heidnische Praktiken einschloss. Dafür wurden den Menschen oft kirchliche Bußstrafen auferlegt. Erst später, an der Schwelle zur Neuzeit, entwickelte sich der Gedanke, ‚die Hexen‘ seien ein mit Folter, Inquisition und Hinrichtung zu bekämpfendes Feindbild.2

Malleus maleficarum

Der sogenannte ‚Hexenhammer‘, geschrieben vom elsässischen Inquisitor Heinrich Cramer, wurde erstmals 1487 gedruckt und stieß in Deutschland zunächst auf verhaltene Reaktionen. Humanistische Gelehrte wie Erasmus von Rotterdam machten sich über den Verfolgungseifer des Verfassers lustig, und die Bevölkerung war gespalten, da ein Teil die Praktiken der römischen Kirche bereits ablehnte (die Reformation stand schließlich schon fast vor der Tür).3 Dennoch lieferte der Hexenhammer eine Art Handbuch, wie Hexerei zu verfolgen sei. Hier wurde das Bild gefestigt, dass es sich bei Hexen hauptsächlich um Frauen handele, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hätten, nachts durch die Gegend flogen und sich beim Hexensabbat ausschweifenden Orgien hingäben. Dabei verbanden sich ‚gelehrte‘ Dämonenvorstellungen der Elite mit dem Volksglauben und einer allgemeinen „Verschwörungsfurcht“ der Bevölkerung. Gemäß dieser Auffassung handelte es sich bei den Hexen um eine bedrohliche Sekte, die unter Einfluss des Teufels zum Ziel hatte, die christliche Gesellschaft von innen zu unterminieren.4

Doch was brachte die Leute dazu, ein solches Bild zu entwickeln, Nachbarn und Mitmenschen zu denunzieren, sodass den Verfolgungen (bisweilen tendenziös als ‚Hexenwahn‘ bezeichnet) schätzungsweise 60.000 bis 100.000 Personen5 zum Opfer fielen?

Titelseite des Buches "Malleus Maleficarum" (Hexenhammer)

Titelbild einer Druckausgabe des „Hexenhammers“ von 1574.

(Bildquelle6)

Erklärungsansätze

Dass viele Menschen im Mittelalter und der Frühneuzeit die Existenz von Hexen und Magie, von Dämonen und dem Teufel für völlig real hielten, reicht nicht, um die Vehemenz zu erklären, mit der plötzlich gegen Hexen vorgegangen wurde. Einerseits spielte wohl die Konfessionalisierung nach der Reformation eine Rolle. Katholische Gebiete verfolgten Hexerei weitaus rigoroser, während Protestanten tendenziell kritischer blieben – insgesamt aber war die Stimmung bei vielen Menschen davon geprägt, als falsch wahrgenommene Ideologien und ‚Ketzerei‘ ausmerzen zu wollen, wozu auch Aberglaube und damit Hexerei zählte.7

Außerdem kam es Mitte des 16. Jahrhunderts zu einer Hungerkrise, sodass die Getreidepreise anstiegen und viele Menschen verarmten. In der Tat ist für 1560 ein Temperaturabfall zu verzeichnen, der auch „kleine Eiszeit“ genannt wird.8 Eine Verbindung ist naheliegend, denn viele Hexen wurden angeklagt, weil sie schädliche Wetterzauber ausgeübt haben sollen, um etwa die Ernte zu vernichten oder das Vieh zu schädigen.

Krisenzeiten und Sündenböcke

Wahrscheinlich gab es – wie meistens – verschiedene Faktoren, die einen Mentalitätswandel in der Gesellschaft herbeiführten und die Hexenverfolgung begünstigten. Dass sich in Krisenzeiten der Hass auf eine gesellschaftliche Gruppe richtet, die als Sündenbock herhalten muss, konnten wir beim Phänomen der Judenpogrome im Zuge der Pestwelle des 14. Jahrhunderts sehen, und auch heutzutage ist dies noch zu beobachten.

Gegen die Frauen?

Unwahrscheinlicher ist es, dass mit Kirche und Obrigkeit Angehörige der ‚Elitenkultur‘ gezielt die ‚Volkskultur‘ auslöschen wollten und daher insbesondere die Frauen, die als Heilkundige eine Art kulturelle Autonomie verkörpert hatten, angriffen. Ebenso kurz gegriffen ist die Theorie, dass die männliche Obrigkeit einen bewussten Feldzug gegen das weibliche Geschlecht geführt hätte.9 Zwar lieferten die Gelehrten mit der Auffassung, Frauen seien leichtgläubiger, boshafter, an Leib und Seele schwächer und seit der Erbsünde der Täuschung zugeneigt, also von Natur aus schlecht, im ‚Hexenhammer‘ eine Vorlage für die systematische Verfolgung.10 Allerdings kamen die Anschuldigungen und auch die Forderung, Hexerei überhaupt rigoros zu ahnden, vielfach aus den unteren Teilen der Gesellschaft. Frauen, vor allem Witwen, waren tendenziell sozial schwach und ohnehin oft ausgegrenzt, sodass sie sich als Opfer anboten. Ihnen wurde keine körperliche Wehrhaftigkeit zugetraut, sodass es oft zu Anklagen wegen Schadenszaubern kam, die mit der Armut und der Rachsucht der ‚Hexe‘ gegenüber bessergestellten Bürgern erklärt wurden.11 So ist zu erklären, weshalb etwa 75% der Verfolgungsopfer tatsächlich Frauen waren.

1.2. Hexen in Freiburg

Auch in meiner Heimatstadt traf der Hexereivorwurf größtenteils genau solche Frauen. Zwischen 1546 und 1674 wurden in Freiburg 41 Frauen hingerichtet und 38 weitere der Hexerei verdächtigt, aber jeweils nur 3 Männer (hingerichtet) bzw. 12 (verdächtigt). Bei 17 Frauen und 3 Männern ist unklar, wie der Prozess ausging.12 Zu bemerken ist außerdem, dass „[d]ie Theologen der Universität und die Geistlichen der Münsterpfarrei […] in viel geringerem Umfang als die Universitätsjuristen in die Hexenverfolgung involviert“ waren – so waren entgegen gängiger Klischees nicht Angehörige der Kirche, sondern weltliche Gelehrte die Hauptverantwortlichen, jedenfalls in Freiburg.13

Frühneuzeitlicher Stadtplan von Freiburg

Freiburg im Breisgau. Die Karte von Kasper Merian aus dem Jahr 1644 ist wohl dem Sickingerplan von 1589 nachempfunden und zeigt demnach ungefähr den Zustand der Stadt zur Zeit der Romanhandlung.

(Bildquelle14)

Anna Schweizerin

Im Roman steht schon die Geburt von Catharina Stadellmenin, Tochter eines Marienmalers, unter keinem guten Stern. An diesem Tag nämlich wird in Freiburg die erste Hexe hingerichtet. Die Besenmacherin, die erst kurz zuvor aus Basel in die Stadt gekommen ist. Wie ein Damoklesschwert wird ihr Schicksal in den nächsten Jahrzehnten über allen Frauen hängen, die es wagen, auch nur ein kleines Stück aus dem ihnen zugedachten Frauenbild auszubrechen.

Anna Schweizerin ist in der Tat die erste Frau, deren Hinrichtung als Hexe in Freiburg urkundlich überliefert ist.15 Wie ihr Name sagt, stammte sie aus der Schweiz und lebte wohl noch nicht lange in Freiburg, als sie 1546 unter Verdacht geriet.

Holzschnitt: Hexenverbrennung

Zeitgenössische Darstellung einer Hexenverbrennung.

(Bildquelle16)

2. Das Ende einer Kindheit

Catharina verlebt eine glückliche Kindheit, obwohl sie ihre Mutter früh verloren hat. Sie ist der Augenstern ihres Vaters, der dafür sorgt, dass sie sogar lesen und schreiben lernt. Bis dieser eine neue Frau heiratet. Hiltrud missfällt es, dass er seine Tochter so verwöhnt, deren erwachsene Söhne stellen ihr nach, und bald erscheint es allen als beste Lösung, dass das Mädchen sein Zuhause verlässt. Weit geht Catharina allerdings nicht, denn im Dorf Lehen findet sie bei ihrer Tante Martha, der Cousine Lene und dem Cousin Christoph eine neue Familie.

Über die Kindheit und Jugend von Catharina Stadellmenin wissen wir praktisch nichts. Frauen tauchen in den offiziellen Schriftzeugnissen jener Zeit, zumal, wenn sie unbescholten lebten, praktisch nicht auf. Und wenn, dann in Verbindung mit ihren Ehemännern. Aufgrund der Namensgebung zu jener Zeit muss Catharinas Vater den Nachnamen ‚Stadellmen‘ getragen haben. Wie genau aber ihre familiären Verhältnisse waren, ist unklar. Ob sie tatsächlich um die Hinrichtungszeit der Anna Schweizerin herum geboren ist, konnte ich nicht herausfinden – aufgrund ihres Alters zum Zeitpunkt ihres eigenen Prozesses kann das aber ungefähr hinkommen.

Die Ortschaft Lehen wurde 1971 eingemeindet und liegt am nordwestlichen Stadtrand Freiburgs. Zur Zeit der Romanhandlung war es ein kleines Dorf, ein gutes Stück außerhalb der Stadtmauern gelegen, das aber rechtlich bereits zur Stadt gehörte.

3. Die Frau des Zunftmeisters

Nachdem die äußeren Umstände Catharinas Glück mit ihrer Jugendliebe verhindert haben, beginnt sie, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie arbeitet nicht länger im Gasthaus ihrer Tante, sondern beim „Schneckenwirt“, einem Bekannten, der eine Schenke in der Freiburger Vorstadt besitzt.

Der verwinkelte Stadtteil unterhalb des Martinstores wurde wegen seiner gewundenen Gassen als Schneckenvorstadt bezeichnet. Hier waren früher die geruchsintensiven Handwerke angesiedelt, wovon der Gewerbebach bis heute zeugt. Heute ist dieses Viertel eines der schönsten der Freiburger Innenstadt.

Gewerbekanal in Freiburg im Breisgau

Der Gewerbekanal in Freiburg, wo man heute flanieren und einkehren kann.

(Bildquelle17)

Frauen in Berufen

Während arbeitende Frauen im ausgehenden Mittelalter überliefert sind und zumindest in manchen Fällen wohl tatsächlich einem eigenen Handwerk nachgingen, änderte sich diese relative Freiheit ab etwa 1500. Der Ausbau der Universität als Männerdomäne sowie wirtschaftliche und politische Krisen führten dazu, dass die Stellung der Frauen im Berufsleben schlechter wurde. Echtes Mitspracherecht hatten sie ohnehin nie gehabt, und nun waren sie vermehrt darauf reduziert, als Dienstmägde zu arbeiten oder kleineren Lohnarbeiten nachzugehen, sofern sie nicht als Bäuerinnen in der Landwirtschaft tätig waren.18 Es ist also keine untypische Sache, dass Catharina sich im Roman ihren Lebensunterhalt als Schankmädchen verdient – wobei sie angesichts ihrer vorteilhaften Heirat in Wirklichkeit möglicherweise besseren Verhältnissen entstammte.

Die Ehe – Ausweg und Sackgasse

Bei ihrer Arbeit im Gasthaus lernt Catharina den Schlosser Michael Bantzer kennen, und diese Bekanntschaft verändert ihr Leben. Er heiratet Catharina und macht sie damit zu einer ehrbaren Frau. Sie genießt fortan Sicherheit und Wohlstand – muss aber auch Langeweile und die zunehmende Entfremdung von ihrem Ehemann hinnehmen, der zwar zum Zunftmeister der Schlosser und Schmiede sowie zum Stadtrat aufsteigt, sich jedoch lieber mit anderen Frauen vergnügt, als sich der Ehe mit Catharina zu widmen.

Michael Bantzer war ein hochrangiger Bürger Freiburgs. Er arbeitete als Schlosser und brachte es tatsächlich bis zum Zunftmeister der Schmiede. Als solcher wurde er vier Mal, nämlich 1574, 1577, 1580 und 1583 in den Rat der Stadt gewählt. Später wurde er wegen geschäftlicher Versäumnisse kurzzeitig eingesperrt, insgesamt aber war er wohl ein erfolgreicher und angesehener Mann. Das Ehepaar lebte in einem Haus in der Stadtmitte, am heutigen Bertoldsbrunnen. 1593 starb Michael und ließ Catharina als Witwe zurück. In der Tat scheint die Ehe, die wohl über 20 Jahre dauerte, nicht glücklich gewesen zu sein, denn bereits ab dem Jahr 1570 ist ein Verhältnis Bantzers mit einer anderen verheirateten Frau überliefert.19

4. Von lustigen Witwen und weniger lustigen Nachbarn

Bereits während ihrer Ehe hat sich Catharina mit einer anderen Bürgersfrau angefreundet. Margaretha Mößmerin ist die Frau des Meisters der Schneiderzunft, Jacob Baur. Die Freundschaft tröstet sie über die Feindseligkeit ihres Gatten hinweg. Michael Bantzer wird immer öfter auch handgreiflich, und letztlich ist sein Tod eine Erleichterung für Catharina.

Nahezu alles, was wir über Catharina und ihr Verhältnis zu Michael wissen, entstammt ihrem Geständnis so wie den Zeugenaussagen im Rahmen ihres Hexenprozesses. Die Inhalte müssen entsprechend vorsichtig betrachtet werden. Trotzdem können wir vermuten, dass es zwischen den Eheleuten nicht besonders gut lief. Ihre Kinderlosigkeit kann natürlich viele Ursachen haben, allerdings sagten Bantzers Zunftgenossen aus, „er habe 20 Jahr lang mit seiner Frau nichts zu schaffen gehabt“20.
Und in ihrem eigenen Geständnis gab Catharina an, dass Michael Bantzer

sie gar schnöd und übel gehalten und besonders, wenn er trunken Weins gewesen, dass sie vor ihm fliehen müssen und manche halbe Nacht auf dem Dach gesessen sei, da er sie sonst übel geschlagen oder aus dem Haus gejagt hätte.21

Familienbande

Auch ihre Freundin Margaretha Mößmerin und deren Mann Jacob Baur gab es wirklich. Baur war ebenfalls ein hochrangiges Mitglied des städtischen Rats, Margaretha hatte allerdings mit den Eskapaden ihrer Kinder zu kämpfen. Die Tochter Susanna unterhielt ein allzu offenes, außereheliches Verhältnis mit einem Studenten, und nach dem Tod von Jacob Baur gab es Erbstreitigkeiten mit dem dem Sohn Phillip. Margaretha zog mehrfach vor Gericht, etwa, um das Wohnrecht für ihr ‚Haus zum Gold‘ (direkt benachbart wohnte Catharina mit Michael Bantzer) zu behalten. Vor allem wegen dieser Konflikte kennen wir vergleichsweise viele Details aus ihrem Leben.22

Bertoldsbrunnen in Freiburg im Breisgau

Der Bertoldsbrunnen in Freiburg. Catharina und Michael wohnten entweder links an die heutige Löwenapotheke (wo Margaretha Mößmerin lebte) angrenzend, oder im Haus gegenüber.

(Bildquelle23)

Als wohlhabende Witwe scheint Catharina zunächst mehr Freiheit zu genießen als je zuvor. Sie erwirbt das ‚Haus zur guten Stund‘ und erhält die Lizenz, in kleinen Mengen Bier zu brauen. Anselm, ein Student, zieht als Untermieter ein. Margaretha Mößmerin sowie eine neue Freundin, Beate Müllerin, sind oft zu Besuch. In ihrer „Weiberburg“ verbringt Catharina mit den Gefährtinnen schöne Tage und fröhliche Abende. Das missfällt vielen Bürgern, die es anrüchig finden, dass es in einem Frauenhaushalt so ausgelassen zugeht.

Frauenhaushalte

Im Jahr 1497 erwarb Catharina nachgewiesenermaßen das ‚Haus zur guten Stund‘ an der heutigen Schiffsstraße 14. Ob sie einer Erwerbstätigkeit nachging, ist nicht ganz klar, vielleicht lebte sie auch von ihrem Erbe. Jedenfalls stimmt es, dass sie einen Knecht und einen Laufburschen beschäftigte und Studenten bei sich aufnahm. Ihre neue Freundin hieß in Wirklichkeit Barbara Müllerin und war die Tochter eines weiteren Ratsmitglieds.

Die Freiheiten, die sich die Freundinnen herausnahmen, wurden vom Münsterpfarrer Johann Armbruster als „lasterhaftes Leben“ bezeichnet. Margaretha Mößmerin und Barbara Müllerin waren oft bei Catharina zu Besuch, letztere brachte oft ihre ledigen Schwestern mit. Dies weckte Verdacht, nicht nur wegen der studentischen Mitbewohner (man bedenke, dass ‚Kuppelei‘ noch bis 1970 ein Straftatbestand sein konnte!).

Die Nachbarn beschwerten sich laut der Protokolle, dass es in Catharinas Haus abendliche Feiern gegeben habe, „etliche Male zu acht oder neun in der Nacht“. Allzu fröhlich soll es dabei zugegangen sein, man habe die Frauen „auch sehen tanzen und springen“. Es brauchte damals also nicht viel, um mit seinem Lebenswandel Anstoß zu erregen. Wie ein Nachbar sagte, habe es „ihn oft wunder genommen, was sie um diese Zeit allda zu tun, und bei sich gedacht, eine ehrliche Frau sollte bei ihrer Haushaltung sein“.24

5. Die Prozesse von 1599

In jenem Jahr werden in Freiburg einige Frauen der Hexerei angeklagt. Nun trifft es Margret Vischerin, eine arme Witwe, die von Almosen lebte und gelegentlich im ‚Haus zur guten Stund‘ zu Gast gewesen war. Aufgrund ihrer Aussage werden bald schon Catharina, ihre Freundin Margaretha und eine Tuchhändlersfrau namens Anna Wolffartin verhaftet. Hatten die braven Bürger Freiburgs die Frauen ohnehin stets misstrauisch beäugt, bedenken sie die vermeintlichen Hexen jetzt mit Hohn und Spott. Nach zähen Verhören wird die Folter eingesetzt, und irgendwann realisiert Catharina, dass es kein Entkommen mehr gibt.

Im Februar 1599 wurden innerhalb von nur zwei Wochen fünf Frauen als Hexen hingerichtet. Auch Margaretha Vischerin wurde verurteilt. Es gehörte zum Verfahren dazu, dass die Frauen im Rahmen der sogenannten Besagung andere Namen bringen mussten – nämlich die der Frauen, die angeblich ebenfalls am Hexensabbat beteiligt gewesen sein sollen. Sie war die erste, die – aus Missliebigkeit oder unter Folter – die Namen von Catharina Stadellmenin, Margaretha Mößmerin und Anna Wolffartin nannte.25 Barbara Müllerin hatte das Glück, dass ihr Vater Himmel und Hölle in Bewegung setzte, um den Verdacht von ihr abzuwenden.

Gemeinsam mit einigen anderen wurden die drei in den Predigerturm (fast an der gleichen Stelle steht heute ein Bürogebäude, das ebenso heißt) gebracht und verhört. Dann gab es ein Problem. Dr. Textor, der die Untersuchung leiten sollte, meldete Befangenheit an. Er kannte insbesondere Margaretha Mößmerin gut und argumentierte, die Frauen eindeutig für unschuldig zu halten. Dies half ihnen aber mitnichten – es wurde einfach ein anderer Richter mit der Untersuchung betraut.26

Beinschrauben oder "Spanische Stiefel", Folterinstrumente.

Beinschrauben, die je nach Intensität der Anwendung das Bein des Delinquenten verletzen oder völlig zertrümmern konnten. Sie wurden höchstwahrscheinlich bei Catharina verwendet.

(Bildquelle27)

Mehrstufiger Prozess

Zunächst wurde bei den Verhören keine Folter angewandt. Die nächste Stufe war, damit zu drohen, die Foltergeräte zu zeigen und ihre Funktionsweise detailliert zu erläutern. Wir dürfen uns vorstellen, dass dieser psychische Druck oft schon ein Geständnis bewirkte. Falls nicht, kam die Folter zum Einsatz. Catharina und ihre Freundinnen wurden am 19.02. inhaftiert, am 03.03. wurden sie schließlich grausamen Torturen ausgesetzt. Wenig später ließ man sie frei, griff sie aber schon kurz darauf wieder auf und brachte sie in den St. Christoffelsturm, das klassische „Foltergefängnis“ (etwa dort, wo heute das Siegesdenkmal steht).28

Es dauert noch bis zum 19.03., bis die Frauen gebrochen waren und, teilweise nach mehrmaligem Widerrufen ihrer Aussagen, verschiedene Anklagepunkte gestanden, darunter die Verleugnung Gottes, Teilnahme am Hexensabbat, Unzucht mit dem Teufel. Bei der abschließenden Verhandlung – die Testamente waren bereits gemacht – mussten die Angeklagten noch einmal aller Banden ledig und los die Geständnisse wiederholen (sofern sie nach den vorangegangen Qualen noch bei Sinnen waren). Und auch im Rahmen der Besagung ihre angeblichen Mittäterinnen nennen. Catharina, Margaretha und Anna besaßen dabei die Weitsicht, sich gegenseitig zu bezichtigen und ansonsten nur die Namen von Frauen ins Spiel zu bringen, die bereits hingerichtet worden waren. So durchbrachen sie den Schneeballeffekt, und im Jahr 1599 wurde keine weitere Hexe angeklagt.29

Der letzte Weg der Hexen

Am 24. März also wurden die drei Ratswitwen „um ihre begangene Missetat und getriebener Hexerei erstlich aus Gnaden auf geschehne Fürbitte auf dem Schutzrain enthauptet, demnach hinaus zum Hochgericht geführt und daselbst die Körper zu Asche verbrannt“. Sie waren die letzten von 12 Opfern in jenem Jahr. Dass sie dem Grauen, bei lebendigem Leibe verbrannt zu werden, durch vorherige Enthauptung entgingen, ist tatsächlich als Gnade zu sehen, die seit Margaretha Vischerin allen in Freiburg verurteilten Hexen zuteil wurde.30

Der Schutzrain befand sich zwischen dem Martinstor und der Dreisam, also gerade außerhalb der Stadttore. Der Radacker mit den Scheiterhaufen lag etwas weiter außerhalb über den Fluss. Es gibt dort heute noch eine Straße dieses Namens, die sich gegenüber dem Pressehaus befindet.

Auf dieser Karte habe ich die Schauplätze des Geschehens markiert. Sofern nicht anders angegeben, sind die Orte alle real überliefert. Ein Klick auf das Bild führt zu einer interaktiven Ansicht. Viel Spaß beim Zoomen und Entdecken!

Stationen des Romans „Die Hexe von Freiburg“ – erstellt wurde die Karte mit www.glotter.com.

5.1. Das Vermächtnis der drei Frauen

Aus den Quellen jener Jahre, die die Hochphase der Hexenverfolgung darstellen, geht hervor, dass die Obrigkeit durchaus bereit war, Frauen wieder freizulassen, wenn kein Geständnis erzwungen werden konnte und man von ihrer Unschuld ausgehen musste. Umso erstaunlicher scheint es, dass mit so großem Nachdruck auf eine Verurteilung von Catharina, Margaretha und Anna hingewirkt wurde. Geltendes Recht wurde gebrochen, denn eigentlich durften Angeklagte nur drei Mal gefoltert werden, wenn keine neuen Indizien gegen sie aufkamen – die scheinbare Freilassung, anschließende erneute Verhaftung und wiederholte Folter in allen drei Fällen war eine bewusste Übertretung des Prozessrechts, das durch die Constitutio Criminalis Carolina, die Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. festgeschrieben war.31

Gemälde des Kaisers Karl V.

Karl V., der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

(Bildquelle32)

Trotzdem bildeten die drei Ratswitwen mit ihrer hohen sozialen Stellung eine Ausnahme, viel bereitwilliger verfolgte der Rat ansonsten die ärmeren, schwächeren Frauen. Nicht nur Dr. Textor, der sich folgerichtig weigerte, ihnen den Prozess zu machen, wird Catharina und die anderen persönlich gekannt haben. Diese Doppelmoral benannte die 1603 hingerichtete Salome Mennin gegenüber ihren Richtern:

Meine Herren werden aber ein Häufflin Arme verbrennen, und wan es an die Reichen khompt, werde man nachlassen.33

Waren die Vorstellungen von der Allgegenwart der Hexen erst einmal in den Köpfen der Menschen zementiert, konnte es durchaus passieren, dass es eine Art „Druck von unten“ gab, die Verfolgung auch weiter zu betreiben (insofern ist der tendenziöse Begriff ‚Hexenwahn‘ vielleicht nicht ganz unberechtigt). Catharina und ihre Freundinnen hatten es riskiert, sich durch ihren Lebenswandel ins Gerede zu bringen. Sie ‚eigneten‘ sich deshalb womöglich sehr gut für ein Exempel. Hillard von Thiessen folgert, dass der Rat sich 1599 deshalb den Erwartungen der Bevölkerung beugte, „gegen die drei Ratswitwen mit demonstrativer Härte vorzugehen und sie trotz Bedenken hinzurichten, um nicht den verbreiteten Verdacht zu bestätigen, er richte nur Arme“.34

Gedenktafel für die Opfer der Hexenverfolgung am Martinstor in Freiburg.

Gedenktafel am Martinstor.

(Bildquelle35)

Heute weist am Martinstor eine Gedenktafel auf die Opfer der Hexenverfolgung hin, die Catharina Stadellmenin, Margaretha Mößmerin und Anna Wolffartin stellvertretend für all die Frauen nennt, die ganz in der Nähe hingerichtet wurden. Vielleicht, weil man über sie verhältnismäßig viel weiß und anhand ihrer Biographien deutlich wird, wie leicht man, wenn man nur ein wenig von der Norm abwich, von der Gesellschaft ausgestoßen werden konnte. Missgunst und Fanatismus tun damals wie heute ihr Übriges, um unschuldige Existenzen zu vernichten.

6. Rezension

Cover des Romans "Die Hexe von Freiburg" von Astrid Fritz.

Astrid Fritz: Die Hexe von Freiburg, Rowohlt.

Die Geschichte von Catharina Stadellmenin bietet sich für einen Roman über die Hexenverfolgung geradezu an. Es sind einige Details aus ihrem tragischen Leben bekannt, die Fritz detailgenau aufgreift, ausschmückt und zu einem Werk verwebt, das der armen Frau und ihren Zeitgenossinnen ein Gesicht gibt. Mir hat der Roman auch eine neue Perspektive auf meine Heimatstadt eröffnet, denn die meisten Schauplätze in Freiburg sind auch heute noch lokalisierbar, wenngleich sie natürlich vollkommen anders aussehen. Somit hatte ich zum Handlungsort von Anfang an eine besondere Beziehung. Übrigens hat Astrid Fritz auf ihrer Webseite ebenfalls einige Fakten zur realen Catharina zusammengetragen, wohingegen der Roman kein Nachwort anbietet.

Das Schicksal von Catharina und ihren Gefährtinnen muss zwangsläufig berühren. Selbst, wenn man noch nichts von den historischen Umständen weiß, ist recht klar, worauf der Roman hinausläuft. Das unaufhaltsame Ende schwebt also von Anfang an bedrohlich über Catharina und dem Leser. Sie ist mit ihren modernen, beinahe proto-feministischen Auffassungen eine sympathische Figur, von der recht früh klar ist, dass sie nicht so ganz in ihre Zeit passen will. So verhält es sich auch mit den anderen Charakteren, die auf ihrer Seite stehen: Sie alle vertreten ein sehr modernes Weltbild und formulieren es bisweilen fast wie aus dem Lehrbuch. Die Personen mit der größten Charaktertiefe sind indes die Männer. Michael Bantzer, der Kotzbrocken von einem Ehemann, zeichnet sich durch einen erstaunlichen persönlichen Konflikt aus, und auch Christoph, die Jugendliebe der Protagonistin, durchlebt eine spannende Entwicklung. Einzig der Gegenspieler, der Catharina von Beginn an Böses will, bleibt lange Zeit undurchsichtig und sein Motiv eher schwach. Als Erklärung für die meisten Widrigkeiten hält das allgemein negative Frauenbild her, was natürlich historisch korrekt, aber auch recht einseitig und klischeehaft ist.

Dramaturgisch hat der Roman aus meiner Sicht einige Schwächen. Wir verfolgen Catharina von ihrer Kindheit an, was bedeutet, dass viele Zeitabschnitte sehr gerafft erzählt werden müssen. Das geht bisweilen zu Lasten der Dynamik und Lebendigkeit. Vieles bekommen wir gesagt, anstatt es mitzuerleben, und es gibt viele Passagen, in denen für mich keine richtige Spannung aufgekommen ist. Hier hätte man aus meiner Sicht einen späteren Einstieg in Catharins Lebensgeschichte wählen können, um diese mitreißender zu erzählen. Andererseits erfährt man viele Details über das Leben im frühneuzeitlichen Freiburg und erhält einen guten Eindruck davon, wie eng die Lebenswelt für die meisten Menschen damals war. Allein eine Reise von Freiburg zum Bodensee war ein Abenteuer, von dem die allermeisten nur träumen konnten.

Trotz einiger Kritikpunkte halte ich „Die Hexe von Freiburg“ für einen lesenswerten Roman. Er ist solide recherchiert, und die schleichende Missgunst der Mitmenschen, der Drang, sich gegen Andersdenkende zu stellen und sich an deren Leid zu ergötzen, ist leider allzu real und damit überzeugend geschildert. Trotz des bisweilen eher distanzierten emotionalen Verhältnisses zu den Figuren regt das Geschehen – eben weil es auf einer realen Geschichte basiert – zum Nachdenken an. In der Unausweichlichkeit und Unerbittlichkeit des Schicksals, dem Catharina, Margaretha und Anna sowe unzählige andere nicht entrinnen können, liegt vielleicht die eigentliche Stärke und Dramatik des Romans.

Astrid Fritz, Die Hexe von Freiburg, Rowohlt, 448 Seiten.

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  1. Edward Frederick Brewtnall: A visit to the witch, 1882, http://yassena.livejournal.com/57689.html?thread=109401, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26541978, Zugriff am 22.10.2018.
  2. Behringer, Wolfgang (Hg.): Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 1988, S. 72-76.
  3. Behringer, Wolfgang (Hg.): Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 1988, S. 76-77.
  4. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 18-19.
  5. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 21.
  6. Entnommen aus: Momente, Heft 2/2017, S. 4, gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59176512, Zugriff am 22.10.2018.
  7. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 25-26.
  8. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 28-29.
  9. Behringer, Wolfgang: Zur Geschichte der Hexenforschung, in: Lorenz, Sönke (Hg.): Hexen und Hexenverfolgungen im deutschen Südwesten (Volkskundliche Veröffentlichungen des Badischen Landesmuseums Karlsruhe 2/2), Ostfildern 1994, S. 132-133.
  10. Behringer, Wolfgang (Hg.): Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 1988, S. 95-97.
  11. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 26-27.
  12. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 44.
  13. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 51.
  14. Kasper Merian: Ansicht von Freiburg im Breisgau, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:City_map_of_Freiburg,_Germany;_with_key._Reproduction_of_a_l_Wellcome_V0012675.jpg#/media/File:City_map_of_Freiburg,_Germany;_with_key._Reproduction_of_a_l_Wellcome_V0012675.jpg, gemeinfrei, Zugriff am 22.10.2018.
  15. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 156.
  16. Darstellung einer Hexenprozession, um 1500, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2761715, Zugriff am 24.10.2018.
  17. Foto von imbirkenweg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52866359, Zugriff am 24.10.2018.
  18. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 99-102.
  19. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 192.
  20. Zitiert nach: Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 192.
  21. Geständnis der Catharina Stadellmenin, zitiert nach: Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 192.
  22. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 176-187.
  23. Bertoldsbrunnen Freiburg, Foto von Maksym Kozlenko, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=60430457, Zugriff am 25.10.2018.
  24. Zitate in diesem Abschnitt nach: Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 193.
  25. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 194-195.
  26. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 196-197.
  27. Beinschrauben, auch: Spanischer Stiefel, im Kriminalmuseum Rothenburg, Foto von Mattes, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8874969, Zugriff am 25.10.2018.
  28. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 197.
  29. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 198-200.
  30. Roecken, Sully/Brauckmann, Carolina: Margaretha Jedefrau, Freiburg (Breisgau) 1989, S. 200-202.
  31. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 47.
  32. Juan Pantoja de la Cruz: Kaiser Karl V., nach einem Original von Tizian, um 1600, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16089, Zugriff am 25.10.2018.
  33. Zitiert nach: Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 47.
  34. Thiessen, Hillard von: Das Verschwinden der Hexen aus Freiburg. Die Endphase ihrer Verfolgung in Freiburg i.Br. 1632-1677 (Alltag & Provinz 8), Freiburg i.Br. 1997, S. 55.
  35. Gedenktafel für die Opfer der Hexenverbrennung am Martinstor in Freiburg, eigenes Foto, aufgenommen am 25.10.2018.

2 thoughts on “Brennender Hass | Astrid Fritz: Die Hexe von Freiburg

    • Lea

      Du wirst sicherlich auch deine Kritikpunkte finden 😉 Aber lesenswert auf jeden Fall, zumal, da wir ja schon gemeinsam auf Catharinas Spuren durch die Stadt gewandelt sind 🙂

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